Bei den Guttis.... ...aktuelle Ereignisse

In der Zukunftswerkstatt

Am 05.04.2022 sind die 8er Klassen zur Zukunftswerkstatt im Zinkhütter Hof gegangen. Zuerst haben wir ein kleines Video gesehen mit Jugendlichen und deren verschiedenen Stärken. Danach wurden wir in Gruppen aufgeteilt, drei Dreiergruppen und eine Vierergruppe. Dann haben wir ein Klemmbrett bekommen mit verschiedenen Aufgabenblättern. Es gab sieben Stationen: U-Bahn, Haltestelle, das SDG, das Kino, die Mülltrennung, Mein Apartment und der Garten.

In der Station U-Bahn musste man an einem Rad drehen und mit großen Klötzen verschiedene Figuren so schnell wie möglich nachbauen, so dass es stehen konnte  und anschließend wieder abbauen. Das fanden wir am besten.

Bei der Haltestelle haben wir Fragen bekommen, die wir mit ja, nein oder weiß nicht beantworten mussten.

Bei der Station SDG sollten wir Ziele für nachhaltige Entwicklung zu fünf Berufen zuordnen.

Bei der Station Kino mussten wir uns einen eigenen Film ausdenken, ein Titel auf dem Blatt schreiben und einen kleinen Werbetext zu unserm Film aufschreiben.

Bei der Station Mülltrennung mussten wir mit einem Magnetstift die Müll-Chips den passenden Tonnen zuordnen. Danach mussten wir nachzählen, wie viele Chips es pro Tonne waren, die Zahlenabfolge ergab einen Nummerncode womit wir das Zahlenschloss öffnen konnten.

Bei der Station Mein Apartment hatten wir 1000€ zur Verfügung, um unser Apartment mit den benötigten Dinge einzurichten mit  z.B. Waschmaschine für 300€ oder eine Lampe für 79€. Wir durften nicht über die Summe kommen.

Beim Garten sollten wir einen Garten von unserem Einfamilienhaus einrichten z.B. mit einem Pool, mit Gartenmöbel, einer Hütte mit Schwein und Hühnern, etc.

Danach sind wir uns wieder versammelt. Wir  bekamen ein Neues Blatt mit dem Titel „Auswertung – Zähle die Punkte zusammen“. In den beiden Bereichen, in dem wir die meisten Punkte erzielt hatten, sollten wir zu verschiedenen Stellen hingehen, um dort jeweils ein Blatt über ein für uns passendes Berufsfeld zu entnehmen. Nach 2 Stunden durften wir dann wieder zur Schule gehen.

Wir fanden diesen Tag sehr interessant.

(Niclas Kuschel, Dave Jentges und Abdu Malik Strizhenok)

Textilprojekt „Upcycling“

Wir, die Klasse 8.1, haben ein Projekt zum Thema „Jeans- Upcycling“ im Kunstunterricht gestartet.

Dazu haben wir uns überlegt, was für neue Produkte wir aus alten Jeans herstellen können. Nachdem wir uns alle im Internet etwas ausgesucht haben, ging es an die genaue Planung. Es mussten zuerst Vorlagen und Schnittmuster gemacht werden.

Danach haben wir angefangen zu nähen. Nachdem einige von uns ihre Schwierigkeiten mit dem Einfädeln und Knoten überwunden haben, ging es los.

Wir haben tolle neue Dinge aus alten Stoffen hergestellt, z. B. Schlüsselanhänger, Utensilos, einen Wal, Taschen, Hausschuhe, Ordner, Kissen oder Handytaschen oder Spielzeug für Tiere.

Es war toll, aus alten Dingen neue zu machen!!!

(Nisa, Klasse 8.1)

Rampenfieber

Wir, die 9er und 10er Theater-Tanz-Gruppe, waren am 10.03.2022 in Düren beim Festival „Rampenfieber“. Die Veranstaltung war im Haus der Stadt Düren. Es waren viele verschiedene Tanzgruppen bzw. Tanzschulen in vielen unterschiedlichen Kostümen da. Jede Gruppe hat ihren Tanz auf der Bühne und im Livestream gezeigt. Am Anfang gab es sogar Workshops z.B. für Schauspiel oder Tanz. Zwischendurch gab es Pausen, entweder zum Essen oder zum Vorbereiten.

Fotos: Rampenfieber (Fotograf Thomas Langens)

Wir haben ein Tanztheaterstück vorgeführt, in dem es um Ausgrenzung ging. Einige Tänze haben wir uns selbst überlegt. Dazu haben wir meinen selbstgeschriebenen Text „Diskriminierung“ über die Boxen spielen lassen.

Unseren Auftritt kann man auch auf unserem Youtube Kanal als Video sehen.

(Emily Lanius, Klasse 10)

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Die heutige Titelverleihung kann zweifelsohne zu den Highlights in diesem Schuljahr gezählt werden. Ein solch abwechslungsreiches Programm mit Tiefgang hat sichtlich alle Gäste in seinen Bann gezogen. Seien es die wohlüberlegten Worte und Reden unseres Schülersprecher-Duos, die Einlagen unserer Tänzer*innen und Schauspieler*innen oder der Premierenauftritt unserer Schulband in neuer Besetzung. Das Zuschauen war ein Wechselbad aus Ergriffenheit, Bewunderung und Ehrfurcht vor den Gedanken, die sich unsere Schüler*innen und Redner*innen gemacht haben. Die beeindruckende Rede von Fatima findet man HIER.

Besonders schön war der Besuch unserer Ehrengäste. Herr Patrick Haas hatte als Bürgermeister von Stolberg die Patenschaft für unser Projekt übernommen. Frau Prof. Dr. Faber übersandte Grüße und ein großes Lob aus dem LVR Dezernat Schulen. Und die beiden Vertreter des Netzwerks „Schule ohne Rassismus“ der Städteregion Aachen, Frau Ehlen und Herr Röder zeigten sich bei der Urkundenübergabe sichtlich bewegt von den vielen Ideen, mit denen unsere Schulgemeinde in diesem Jahr zum Thema gearbeitet hatte. Und so gab es für jeden Auftritt der Akteure und Gäste einen Riesenbeifall von der Schulgemeinde. Die Übergabe des Schildes, was von nun an unseren Eingangsbereich zieren wird, war der Höhepunkt einer Feier, die wir nach zweieinhalb Jahren Coronazeit endlich noch einmal alle zusammen erleben durften.

Wir bedanken uns bei allen Schüler*innen und Lehrkräften, dass sie das Projektthema von Beginn an mit so vielen unterschiedlichen Aktionen aufgearbeitet und thematisiert haben. Sei es durch die Schülersprechstunde von Fatima, sei es durch die sozialkritischen Tanzbeiträge, die unser Wahlpflichtkurs beim Rampenfieber-Festival gezeigt hat, sei es durch die Songauswahl der Schülerband, oder durch die Solidaritäts- und Spendenaktion für den Frieden in der Ukraine. Wir zeigen, dass wir an einem Strang ziehen, wenn es darum geht, lieber die Gemeinsamkeiten in den Blick zu nehmen als die Unterschiede. Wir alle sind einzigartig, jede/r auf seine/ihre Weise. Und wir können stolz auf uns alle sein, dass wir so offen und ehrlich mit diesem Thema umgehen.

Schule ohne Rassismus, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit.

Schule mit Courage, gegenseitiger Achtung und Akzeptanz der Vielfalt.

Am Schluss der Veranstaltung gab es noch eine kleine Überraschung. Die Kölner Band „Räuber“ hatte in der Vorbereitungsphase unseren Unterstützungsaufruf gehört und sich mit einer persönlichen Videobotschaft bei uns gemeldet. Das hat uns sehr gefreut, denn auch unser Schulträger LVR ist ja in Köln beheimatet. Das Video wollen wir euch hier nicht vorenthalten:

Ein herzliches Dankeschön an die Räuber für diese tolle Grußbotschaft!

(G. Hermanns, Schulleiter / J. Gietz, SV Verbindungslehrerin)